Erkennst Du Deinen Schlumpf - Teil 1

Erkennst Du Deinen Schlumpf - Teil 1

Beitragvon sugabunz » Fr 6. Dez 2013, 11:17

Heute soll eine Serie Thema sein, die schon etwas länger im Mittelpunkt vieler Sammler steht. Jedoch ist der Fokus mehr auf bestimmten Varianten, die die Vielseitigkeit und Bandbreite dieser Figuren untergehen lassen.

Viele steigen in dieses Sammelgebiet ein und streben nach in Sammlerkreisen hoch angesehenen Varianten. Schade wie ich finde, besteht dieses Sammelgebiet doch aus viel mehr und ist es doch die Vielseitigkeit die es so interessant macht.

Ja, es geht um die Schlümpfe, genauer gesagt um die Serie „Erkennst Du Deinen Schlumpf“. Kaum eine Serie war so lange im Ei und hat daher so eine Vielzahl an kleinen Varianten und wesentlich deutlicheren Varianten hervor gebracht.

Es gibt hierzu bereits einige Berichte, für jmd. der neu eingestiegen ist und klein anfängt sorgt es jedoch in meinen Augen oft für Verwirrung und Unsicherheit. Ich möchte gerne daher auf ein paar gängige, optische Unterschiede hinweisen, auf die Ihr als Variantensammler achten könnt.

Es soll Euch auch ein Gefühl dafür geben welche Figuren mehr oder weniger gängig sind und was hingegen seltener ist.

Gebühren wir ihm die nötige Ehre als Ältestem und fangen mit dem Papaschlumpf bzw. Oberschlumpf an. Die wohl gängigste und bekannteste Variante ist die Figur mit bemaltem Bart und unbemaltem Bart. Wusstet Ihr jedoch, dass es auch ein Zwischenvariante gibt? Es gibt eine Figur mit retuschiertem Bart, sprich nur kleine Stellen des unbemalten Grundmaterials wurden weiß bemalt. Dies ist die häufigste Figur mit weiß ausgebesserten Stellen. Bei allen anderen Figuren kommt so etwas extrem selten vor!

Wie das aussieht, schaut her:
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(Papa bemalter Bart, retuschiert & unbemalt)

Das war aber jetzt wirklich die offensichtliche Variante, kommen wir mal zu einer die oft gar keine Beachtung findet. Habt Ihr Euch mal angeschaut in welcher Farbe der Mund bemalt wurde, ja auch hier gibt es Unterschiede nämlich grau und schwarz:
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(Papa schwarzer & grauer Mund)

Auch ein Rücken kann entzücken, achtet doch mal auf die Gußabdrücke (neben der hier gezeigten Figuren, gibt es auch einen Papa, der nur auf dem Rücken und nicht zusätzlich auf der Mütze einen abstehenden Gußabdruck besitzt):
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(Papa ohne Gußabdrücke & mit 2 Gußabdrücken)

Und wie ist das mit der Farbe? Ist die immer dick und glänzend aufgetragen? Nein, die Farbe wurde nicht immer in einem glänzenden Farbton aufgetragen, so gibt es auch eine matte rote Bemalung, eine matte dicke blaue Bemalung, wie auch eine richtig stumpfe matte blaue Bemalung und zu guter Letzt auch ein sehr wässriges rot, jedoch ist dies oft nur an der Hose deutlich sichtbar.
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(normal glänzend, matt und dick bemalt, stumpf und matt, matte Hose, wässrige Hose)

Dann gibt es diese Figur mit einem relativ hellen rot. Sie war schon sehr früh im SU-Katalog abgebildet, aber bis ich die Figur in den Händen gehalten hab, wusste ich nicht genau was damit gemeint ist. Im Endeffekt kann dieses hellrot auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein, hier seht Ihr nun den Unterschied von extrem hell bis normal:
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(hellrot - normalrot)

Darüber hinaus gibt es noch vieles mehr, teilweise auch Dinge die man nur schwer auf Fotos darstellen kann und die hier den Rahmen sprengen. Ein paar Beispiele möchte ich Euch trotzdem nennen, wie ein gesprühter und bemalter Körper, gesprühte und bemalte Augen die unterschiedlich groß ausfallen können, beiger und weißer Augenhintergrund, rot untermalter Körper usw. Es gibt jedoch auch Varianten, die eher Fehlproduktionen sind, sie sind somit keine typischen Serienfiguren, Beispiele sind: nicht komplett ausgegossene Figuren, Gußfehler im Material, Stauchungen beim auswerfen einer Figur die noch nicht ganz ausgekühlt war oder auch Bemalungsfehler bei denen etwas vergessen wurde zu bemalen. Hier nun eine gemischte Auswahl an Bemalungsvarianten und Fehlproduktionen.
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(normal mit bemaltem Bart, mit extrem kleinen Augen und bemaltem Bart, mit Delle am Hinterkopf, mit Loch im Kopf, unbemalter Augenhintergrund, fast runder Mund & mit "Wasserkopf")

Kommen wir nun zur nächsten Figur. Der Träumer.
Die Unterschiede sind hier weniger deutlich und benötigen ein genaues Betrachten, um sie wahr zu nehmen.

Am deutlichsten sind wohl die 2 Unterschiedlichen Blüten. Die so genannte runde Blüte, die in der Anfangszeit stets Bestandteil der Figur war. Die Blüte in sich wirkt größer, hat jedoch einen dünneren Stiel. Solltet Ihr Träumer ohne Blüte haben, so könnt Ihr auf das Loch im Mund achten, um zu wissen welche Blüte er hatte.
Hingegen der kantigen Blüte, die in sich kleiner wirkt und einen dicken Stiel hat. Sie passt somit nur in eine große Mundöffnung. Anbei ein Foto um dies zu verdeutlichen:

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(kantige und runde Blüte)

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(großes Steckloch - kantige Blüte / kleines Steckloch - runde Blüte)

Von beiden Formen gibt es zahlreiche Materialunterschiede, allerdings ist bei der runden Blüte ein volles (nicht glasiges) Material sehr selten, wohingegen dies bei der kantigen Blüte sehr oft auftaucht. Ein weiteres auffälliges Material ist ein Material mit Glitzereinschlüssen, diese können stark oder auch nur minimal ausgeprägt sein mit unterschiedlich vielen Glitzerpartikeln. Dieses Material werdet Ihr jedoch nur bei der runden Blüte mit dünnem Stiel vorfinden.

Desweiteren gibt es auch hier verschiedene Bemalungen, wie z. B. den Körper und die Augen. Gibt es sie doch bemalt als auch gesprüht.
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(Träumer bemalt & gesprühter Körper jeweils mit gesprühten Augen)

Sehr selten taucht diese Figur auch mit Augenbrauen auf, wer diese Variante besitzt kann sich glücklich schätzen, leider habe auch ich ihn nur in einem sehr bespielten Zustand.
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(links normaler Träumer, rechts mit Augenbrauen)

Und passend zur den bereits beim Papa gezeigten Figuren, gibt es auch den Träumer mit einer dicken, jedoch matten Bemalung. Auch die richtig stumpfe Bemalung müsste es hier geben, jedoch besitze ich diese nicht um sie Euch abzulichten.
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(links normal, rechts matt und dick)

Daneben gibt es auch hier Fehlproduktionen, anbei ein paar Bsp.
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(Gestaucht & verstümmelte Hand)

Dann haben wir den Nachtwächter, diese Figur gehört zu meinen Lieblingsfiguren aus diesem Satz, mitunter weil es hier so viele kleine Unterschiede gibt.

Eine sehr gängige Variante ist wohl ein bemalter und unbemalter Laternenboden, beides taucht in etwa gleich oft auf.
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(links bemalter & rechts unbemalter Boden)

Bleiben wir bei der Laterne, die in diversen Gelbtönen zu finden ist, die bis ins orange gehen. Auch der rote Laternendeckel taucht in hell und dunklerem rot auf, hinzu kommt ein wässrigeres rot, das öfters blau untermalt wurde. Dies lässt den Deckel sehr dunkel erscheinen.
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(links orange, mitte gelb/Deckel teilweise blau untermalt & rechts gelb mit komplett blau untermaltem Deckel)

Von der Laterne gehe ich über zur Figur oder zum haltenden Arm? Ich bin bisher nicht auf Formenunterschiede eingegangen, beim Nachtwächter ist mir selbst jedoch zum ersten Mal richtig aufgefallen, das nicht alles aus der gleichen Form stammt. Die Arme unterscheiden sich nämlich deutlich, es gibt einen dünneren Arm und einen dicken Arm. Habt Ihr darauf schon einmal geachtet?
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(links dünner & rechts dicker Arm)

Wie auch bei den anderen Figuren tauchen hier gesprühte und bemalte Augen auf, die unterschiedlich groß ausfallen können, genau wie auch gesprühte und bemalte Körper.

Je mehr Ihr Euch mit den Unterschieden auseinander setzt, umso schneller werdet Ihr auch merken, dass gewisse Abhängigkeiten dazu gehören. Dies erklärt warum man die verschiedenen Typen listen konnte. Die Unterschiede scheinen in den seltensten Fällen Zufälle zu sein.
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(Nachtwächter Augen & Körper links besprüht & rechts bemalt)

Wie auch bei den anderen bisher genannten Figuren gibt es hier auch eine matte & dicke Bemalung (nicht auf dem Foto) und eine stumpfe matte Bemalung.
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(links normal & rechts stumpf und matt)

Bleiben wir bei der Bemalung, es wird immer von schlieriger Bemalung gesprochen, was bei den unten gezeigten, außenstehenden Figuren auch zutrifft, jedoch wie Ihr deutlich sehen könnt, ist das Blau bei dieser Figur so gar nicht quitschig. Hier ist jedoch genau das gleiche passiert, wie bei der ich nenne sie jetzt Olympiade Bemalung (auf das warum gehe ich noch ein). Die Farbe und das Lösungsmittel haben sich schlecht vermischt, wodurch Schlieren entstanden sind, in diesem Fall wirken sie aber weißlich, so dass wir auch von Weiß-Schlierigen sprechen könnten:
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(mittig Olympiade Bemalung, rechts & links "weiß-schlierig)

Als letzte Variante möchte ich noch einen Schönheitsfehler nennen.
So taucht diese Figur oft mit einer Delle im Gesicht auf, ich selbst nenne sie Matschbirne. Solche Produktionsfehler tauchen immer mal wieder auf, hier sind sie jedoch besonders häufig. In meinem Fall ist dadurch auch nicht das Auge sauber aufgesprüht worden.
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(links normal & rechts mit Matschbirne)

Als nächstes wäre da der Eitelkeistschlumpf, sofern vorhanden mit Spiegel.
Vom Spiegel gibt es 3 eher gut erkennbare Unterschiede: einen in sich größeren Spiegel mit Gußabdruck, ein kleinerer Spiegel ohne Gußabruck und sehr selten ein Spiegel ohne Gußabdruck mit wesentlich kürzerem Stiel.
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(links dicker Stiel mit Gußabdruck, mittig dünn und langer Stiel, rechts dünn und kurzer Stiel)

Der Spiegel ohne Gußabdruck ist in sich kleiner und gehört somit zur älteren Figuren Form. Nur dieser Spiegel passt in die Hand des Schlumpfs, wenn er aus der Anfangsproduktion stammt. Entgegen der späteren Auflage, die ein größeres Loch in der Hand hat und alle Spiegel halten kann.

Bei den Materialien beziehe ich mich auf das was ich bereits beim Träumer geschrieben habe. Der Spiegel ohne Gußabdruck taucht selten in einem vollen Material auf und auch nur aus einem solchen Material kann ein silber bemalter Spiegel bestehen! Der Spiegel mit Glitzereinschüssen, kann auch nur ein Spiegel ohne Gußabdruck sein.
Generell gibt es sonst alle Spiegelformen mit bemalter oder besprühter weißer Spiegelfläche. Bei einer bemalten Spiegelfläche kann sich in seltenen Fällen die Farbe beim trocknen zusammen gezogen haben, so dass ein sogenannter Zierrand (kleine Erhebungen am äußeren Rand der Spiegelfläche) entstanden sind, dies gilt als sehr selten.

Die Figur des Eitlen selbst, gibt es auch in besprüht und bemalt, gleiches gilt für die Augen und den Mund.
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(bemalte und gesprühte Figur)

Bei dem Eitlen passiert es auch hin und wieder das die Pupillen vergessen wurden zu bemalen, so dass der Schlumpf etwas geisterhaftes an sich hat. Auch das Gegenstück taucht hin und wieder auf sowie Produktionsfehler, in meinem Beispiel eine stark gestauchte Figur – hier möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass so eine Stauchung auch leicht manipuliert werden kann, ich warne daher ausdrücklich davor, hier viel Geld zu investieren!
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(links Eitler ohne Pupillen, mittig ohne Augenhintergrund & rechts gestaucht)

Wie bereits beim Nachtwächter erwähnt, findet man auch hier eine Weiß-Schlierige Figur, in meinem Fall wurde sie jedoch mit einer anderen Farbe bemalt, die wesentlich dünner und transparenter wirkt, als die beim Nachtwächter gezeigte Figur. Sie weist aber ebenfalls weiße Schlieren auf.
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(weiß-schlieriger)

Bleiben wir bei dem Thema Schlieren oder Olympiade Bemalung, bei keiner Figur kommt es so oft zu Verwechslungen bei diesem Thema wie hier. Grund ist eine Bemalungsvariante, die der Olympiade Bemalung recht ähnlich ist und passend dazu verfügt die Figur ebenfalls über kleine bemalte Augen, jedoch fehlen die Schlieren in der blauen Farbe und im direkten Vergleich wird deutlich, dass die Farbe nicht ganz so grell ist.
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(links Olympiade Bemalung & rechts vermeindlich schlierig)

Dann wäre da der Schüchterne, der genau wie der Eitelkeitsschlumpf mit einem roten Zubehör in der Hand aus dem Ei kam. Es handelt sich wieder um die gleichen Materialien, wie beim Träumer und beim Eitlen und zu beiden Zubehörteilen gibt es parallelen.

Die Blumen des Schüchternen gibt es in 2 deutlich unterschiedlichen Formen. Einem Blumenstrauß mit runden Blüten – richtig wie beim Träumer – der über einen dünnen Stiel ohne Gußabdrück verfügt – richtig wie beim Eitlen. Das Gegenstück hat eine kantige Blüte mit einem dicken Stiel, der direkt unter den Blüten einen Gußabdruck besitzt (nicht immer deutlich erkennbar). Auch das Prinzip der Materialien ist hier identisch wie bei dem anderen roten Zubehör. Das rote Zubehör, ist übrigens recht anfällig für eine Ausbleichung, wie das aussehen kann seht Ihr hier, man kann deutlich sehen an welcher Stelle der Schlumpf den Strauß gehalten hat und an dieser Stelle vor einer Ausbleichung schützen konnte.
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(links ausgebleichter Blumenstrauß, mittig dicker Stiel mit Gußabdruck & rechts dünner Stiehl ohne Gußabdruck)

Wie die anderen Figuren, gibt es auch diese Figur in bemalt und gesprüht, gleiches gilt wieder für die Augen und den Mund. Vor allem die bemalten Augen können sehr lustig aussehen, wenn die Striche nicht gemäß der Materialvorgabe aufgetragen wurden, was dazu führt dass der Schlumpf wie ein Asiate wirkt:
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(links komplett gesprüht & rechts komplett bemalt)

Bei dem Schüchternen besitze ich auch ein schönes Exemplar, dass auf der Mütze weiß übermalt wurde. Beim betrachten des Schlumpfes fragt man sich jedoch warum ausgerechnet die Mütze weiß ausgebessert wurde und nicht die Hose, die es hier sicherlich nötiger gehabt hätte. So was taucht in der Regel sehr selten auf, jedoch ist es bis heute schwer nachzuweisen, dass diese Farbe original ist. Hin und wieder findet man auch Figuren die mit Tipp-Ex oder anderen Lacken weiß bemalt wurden, daher bitte ich Euch hier auch vorsichtig zu sein beim Einkauf.
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(weiß retuschierte Mütze)

Vom Schüchternen kommen wir nun zum Musikus, er ist der Einzige mit einem gelben Zubehör (sofern man die rote Flöte, die lediglich gelb bemalt wurde außen vornimmt).

Deutlichster Unterschied beim Zubehör, der Flöte ist wohl dass es sie als langes und auch als kurzes Instrument gab. Beide Versionen existieren aus verschiedenen Materialien und sind versehen mit verschiedenen Vertiefungen, die die Löcher der Flöte darstellen.

Bei beiden Varianten (lang und kurz) ist es die Flöte mit durchweg gleich großen Löchern die sehr symmetrisch gestaltet ist (ich besitze nur die kurze), die am häufigsten auftritt.

Das dunkle Material (abgesehen von der roten Flöte) zählt wohl zu den selteneren Varianten.
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(links lange Flöte unterschiedlich tiefe Löcher, mittig kurze Flöte unterschiedlich große/tiefe Löcher & rechts symmetrische Flöte)

Kommen wir nun zur Figur, die wie alle anderen in bemalt und gesprüht zu finden ist.
Bei der Figur mit bemaltem Gesicht gibt es zusätzlich die Besonderheit, dass es Figuren gibt, bei denen das Gesicht (die schwarze Farbe) vor dem ankleben der Hände bemalt wurde und welche bei denen dies erst nachträglich passiert sein muß. Wie man dies erkennen kann werdet Ihr Euch fragen, dann schaut Euch mal den Mund genau an.
Ist der Mund durchgehend, könnt Ihr davon ausgehen, dass er vor dem ankleben der Hände aufgemalt wurde, ist der schwarze Strich vom Mund unterbrochen und die Mitte ausgespart ist es nahe liegend, dass er erst im Nachhinein die Gesichtsbemalung bekommen hat. In meinem Fall hat er fast was Vampirartiges.
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(nicht durchgehende Mundbemalung)

Kommen wir zu den Händen, die nicht immer mit der identischen blauen Farbe bemalt wurden wie der Körper, hier kann es zu Farbunterschieden kommen. Desweiteren gibt es auch hier wieder 2 deutliche Formunterschiede, nämlich die bei denen das Loch für die Flöte recht weit vorne an den Händen liegt (die ältere Version, die wohl auch meißtens mit einer langen Flöte ausgeliefert wurde) und eine bei der das Loch eher in Bauchnähe liegt (neuere Version, die wohl eher mit der kurzen Flöte ausgeliefert wurde).
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(links Hände Loch hinten & rechts Hände Loch vorne)

Neben diesen beiden sichtbaren Unterschieden, gibt es noch eine eigentlich deutliche Materialvariante der Hände, wären diese nicht bemalt, was das Erkennen erschweren kann. Denn scheinbar wurden aus dem gelben Material nicht nur Flöten sondern auch Hände gegossen. Denn auch die Hände können aus dem gelben Material sein, nur ist dieses nicht immer erkennbar, gerade dann wenn die Figur in einem sehr guten Zustand ist.

Ein kleiner Unterschied, der in der Regel kaum sichtbar ist, ist auch das Steckloch für die Flöte, das es innen bemalt und auch unbemalt gibt. Die unbemalte Variante ist deutlich seltener.
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(links : innen bemalt / rechts : innen unbemalt)

Und auch bei dieser Figur kam es zu Fehlproduktionen die den Weg zum Sammler gefunden haben, so besitze ich z. B. eine Figur, bei der die komplette Gesichtsbemalung in Form von Augen und Mund vergessen wurden und auch eine gestauchte Figur. Bei der gestauchten Figur handelt es sich auch noch um die dicke und matte Bemalung. Hier sieht man auch schön, dass die Hände gar nicht mehr in der gewohnten Haltung angebracht werden konnten.
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(links gestauchte Figur mit dicker matter Bemalung & rechts ohne schwarze Gesichtsbemalung)

So, damit haben wir den ersten Teil hinter uns, warum ich gerade mit diesen 6 Figuren begonnen habe, hat natürlich auch einen Grund.

Hierbei handelt es sich nämlich um die Anfänge der Serie. Diese bestand nämlich ursprünglich nicht wie wir sie heute vom BPZ und aus dem Katalog kennen aus 12 Figuren, sondern nur aus 6 Figuren.
Um meinen Bericht mehr oder weniger chronologisch zu gestalten, wollte ich daher die ersten 6 Figuren, hier vorstellen. Es tauchen daher einige Merkmale bei allen hier genannten Figuren auf, bei den Figuren aus dem zweiten Teil werdet Ihr sie vergeblich suchen.

Erklärt es doch gut, warum bei manchen Varianten nur diese 6 Figuren existieren, ganz einfach, die anderen wurden erst später aufgelegt und waren zur Anfangszeit der Schlümpfe noch nicht Bestandteil der Serie. Dies betrifft zum Beispiel Figuren aus blauem Grundmaterial, die dunkelblau bemalten Figuren, die hellblau besprühten Figuren, die so genannten Erdbeerschlümpfe und ggf. noch weitere Varianten die heute noch nicht wirklich eine große Rolle spielen. Da es hierzu jedoch bereits umfangreiche Berichte gibt, habe ich diese nicht noch einmal extra erwähnt, um den Bericht auch nicht zu komplex zu gestalten.

Der Vollständigkeithalber möchte ich diese Varianten jedoch noch einmal im direkten Vergleich zeigen:

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(von links nach rechts: Schüchterner dunkelblau bemalt, blaues Grundmaterial, hellblau gesprüht, glasig/Erdbeer & normal zum Vergleich)

Wer jetzt bemängelt, dass auch dieser Bericht nicht vollständig ist, dem muß ich recht geben. Es würde jedoch den Rahmen sprengen, alle minimalen Unterschiede abzulichten und auch kann ich nur auf das eingehen, was ich selbst besitze. Ergänzungen sind aber hier ausdrücklich erwünscht!

Die 6 zusätzlichen Figuren, die erst nachträglich aufgelegt wurden, möchte ich Euch in einem 2. Teil näher bringen, in dem ich auch noch auf Varianten eingehen möchte, die bei allen Figuren auftauchen können. Bis dahin wünsche ich Euch jedoch erstmal viel Spaß beim stöbern und sortieren Eurer Figuren.

Viele Grüße,
Nathalie
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Re: Erkennst Du Deinen Schlumpf - Teil 1

Beitragvon Gerd » Mi 8. Jan 2014, 21:45

Sehr ausführlich, ich merke noch an das es 2 verschiedene Spiegel in verschiedene Dicken existieren, eine Version hat 2,7mm, die andere hat 3mm Dicke. Davon gibt es dann welche mit und ohne Gußabdruck, hatte ich herraus gefunden nach Besitz von nunmehr ca. 10 Spiegeln. Der Katalog war hierzu nicht gerade hilfreich. Solche Gutachten nahezu von der Schreiberin hier sollte es mehr geben, die teilt ihr Wissen mit anderen, ist aber trozdem nicht mein Sammlergebiet, helle, dunkle Schlümpfe, Zierränder, Goldpartikel, erdbeerrot, was nicht alles gibt jetzt verschiedene Größen, jeder Jeck ist anders, das ist auch gut so, wenn jeder das gleiche sammelt wäre das langweilig.
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